Christian Hansen

(Rufname jüngster Familienname)
Christian Friedrich Hansen (alle Vornamen Geburtsname)


Christian Hansen

Lehrer

geb. in Haveholz am 10.7.1902
lebt in Hunhoi von 1902 bis 1907
in Stangheck von 1907 bis 1921
in Eckernförde von 1921 bis 1924
in Süderbrarup von 1924 bis 1928
in Kappeln ab 1928
in Schacht-Audorf ab 1929
in Kiel ab 1929
in Fockbek ab 1929
in Bargstall von 1930 bis 1931
in Missunde ab 1931
in Kosel ab 1932
in Bojum ab 1932
in Hattersbüllhallig von 1932 bis 1933
in Tielenhemme von 1933 bis 1935
in Schalkholz von 1935 bis 1943
in Lager Elsterhorst (Hoyerswerda) von 1945 bis 1945
gestorben in Kowel am 3. 10. 1945


Am 2. Juli 1902 wird Christian Friedrich Hansen als Sohn von Hans Hansen und seiner Frau Bertha, geb. Hansen in Haveholz geboren. Seine Eltern ziehen im Geburtsjahr nach Hunhoi und 1907 kaufen sie einen Hof in Stangheck (Ochsenkoppel).

Christian will nicht Bauer werden und bereitet sich in der Präparandenanstalt in Kappeln auf den Lehrerberuf vor (1918-1921). Mit 19 Jahren beginnt er in Eckernförde auf dem Lehrerseminar die Ausbildung, die er 1924 abschließt.

Vier Jahre muß er warten, bis er eine Lehrerstelle erhält, er arbeitet von 1924 bis 1928 in Süderbrarup als Bürogehilfe. Ab Ende 1928 erhält er Hilfslehrerstellen, alle halbe Jahr wechselt er: Landwirtschaftsschule Kappeln, Volksschulen in Schacht-Audorf, Kiel-Hassee und Fockbek. In Fockbek verlobt er sich 1929 mit Marie Moltzen, die er in Süderbrarup kennengelernt hatte.

1930 erhält Christian die erste Planstelle, in Bargstall. Im selben Jahr heiratet er Marie Hansen in Süderbrarup.

1931 wieder Vertretung an der Volksschule in Missunde, dann wieder Hilfslehrerstellen in Kosel, Bojum und Hattersbüllhallig.

1933 dann eine Planstelle in Tielenhemme. Die Zweite Lehrerprüfung besteht er dort mit "gut". 1935 Volksschullehrer in Schalkholz.

Er verfasst 1943 die Chronik der Schalkholzer Schule.

1943 wird er eingezogen, 1945 gerät er kurz vor Kriegsende in Kriegsgefangenschaft, wird im Lager Elsterhorst bei Hoyerswerda interniert und später in die Sowjetunion verbracht. Am 3. Oktober 1945 stirbt er in einem sowjetischen Kriegsgefangenenlager in Kowel, Gebiet Wolhynien, UdSSR, heute Ukraine.

Kinder:
Fritz, geb. 20.4.1930 in Süderbrarup,
Heinz, geb. 1.5.1931 in Missunde,
Günter, geb. 25.2.1934 in Tielenhemme,
Peter, geb. 27.6.1941 in Schalkholz