Emil Mundt
(Rufname jüngster Familienname)Landwirt, Bürgermeister
geb. in Osterschau am 14.1.1887
in Skottau von 1911 bis 1945
in Neuenkirchen von 1945 bis 1951
in Wollbach von 1951 bis 1958
in Kandern von 1958 bis 1977
gestorben in Kandern am 0. 0. 1977
Nach ersten Berufsjahren bei der Bahn, Ehe mit Anna Manneck aus Gilgenburg, Erwerb eines Hofes in Skottau (ca. 1911), Teilnahme am 1. Weltkrieg (in Frankreich).
15 Kinder werden in Skottau geboren.
Heinz und Käthe sterben im Kindesalter, Emil und Walter im 2. Weltkrieg.

Nebenberuflich Bürgermeister in Skottau.
Später Arbeit als Fleischbeschauer in der Umgebung.
Im 2. Weltkrieg Ausbilder für den Luftschutz.
22.1.1945 (also mit 58 Jahren) Flucht aus Ostpreußen mit dem letzten Schiff.
Nach Stationen in Hamburg, Büsum und Wrohm einige Jahre in Neuenkirchen und Tödienwisch in Dithmarschen. Die Nachkriegsjahre als mittellose Flüchtlinge sind schwer.
1949 Umsiedlung nach Südbaden (Hammerstein, Wollbach, dann Kandern).
Auch hier sind die Flüchtlinge zunächst nicht sehr willkommen.

Die große Familie lebt nach dem Krieg verstreut über ganz Deutschland: je eine Tochter in Schleswig-Holstein (Heta), in der Pfalz (Anna), im Raum Stuttgart (Lisa), zwei Söhne im Ruhrgebiet (Karl und Siegfried), die übrigen Kinder in der Nähe der Eltern in Südbaden (Max, Martha, Elfi, Eitel, Heini, Eva).
Emil und Anna Mundt haben 31 Enkel; der älteste ist Werner Rogalla, Jg. 36, der jüngste Udo Mundt, Jg. 64.
Die letzten Lebensjahre verbringt Emil Mundt bei seiner Tochter Elfriede (Elfi).
Seine Frau Anna stirbt 1964, er selbst 1977.
